Strandbaddamm, Wedel

NEUBAU EINES BÜRO- UND GESCHÄFTSHAUSES

Fassade Süd

PROJEKTKENNWERTE

STATUSIn Planung
BAUHERRTrioptics GmbH
BAUJAHR2022
EINHEITEN230 AP
BGF3.500 m²
LEISTUNGENLph 1 – 2

ENTWURF

Die Planungsaufgabe bestand in der Konzeption einer baulichen Erweiterung eines Büro- und Geschäftshauses samt Fertigungs- und Laborgebäude. Die Grundform des Erweiterungsbaus versteht sich als Produkt aus der Kubatur des Verwaltungs- und des Fertigungsgebäudes und bildet somit eine logische bauliche Fortführung der vorhandenen Bebauung. Die sich ergebende Grundform fügt sich zudem auch optimal in die Grenzen des Baufensters ein. Der massive Baukörper ruht auf einem gläsernen und filigranen Sockel, der ihn optisch deutlich leichter erscheinen lässt. Durch zusätzliche Einrückungen an Ost- und Westseite verstärkt die Sockelfassade diesen Eindruck zusätzlich.

Die Fassade der Regelgeschosse wird bewusst von der Sockelfassade differenziert, um den schwebenden Charakter des Baukörpers zu unterstreichen. Großflächige Verglasungen werden durch die im regelmäßigen Rhythmus gesetzten, opaken Fassadenelemente gegliedert. Durch die geschossweisen Versätze dieser tanzenden Elemente wird dem Baukörper zusätzliche Fernwirkung zuteil.

Fassade Nord

ORGANISATION

Das rückversetzte Sockelgeschoss wird im Osten über eine großzügige Außentreppe erschlossen. Hier findet sich der Empfangstresen sowie in direktem Anschluss die vertikale Gebäudeerschließung (Treppenhaus / Aufzug) wieder. Das Erdgeschoss ist mit der offenen Grundstruktur des Tragwerks sowohl mit Büronutzung als auch mit Erweiterungsflächen für die Fertigung bespielbar.

Der Stahlbetonskelettbau wird in den Obergeschossen fassadenseitig mit Zellenbüros bespielt; alternativ sind auch andere Ausbauformen möglich (Großraum, Einzel- oder Gruppenbüro, Kombibüro, non-territoriales Büro). In den exponierten Eckbereichen können Konferenzbereiche, Büros für leitende Angestellte, oder bspw. (auch zweigeschossige) Pausenbereiche positioniert werden. Gläserne Flurwände sorgen für natürliche Belichtung im Innenbereich.

Der Innenraum wird bestimmt durch einen markanten Luftraum mit einer geschossübergreifenden Freitreppe, welche die Geschosse miteinander verknüpft. Durch eine Öffnung des Dachs fällt weiteres Licht in den Innenbereich des Gebäudes. Auch Büros, Besprechungsräume und Pausenbereichen können um diesen Lichthof herum arrangiert werden.

Diesem Zentrum angegliedert ist der Versorgungskern, in dem WCs, Aufzug und Lagerbereiche / Server untergebracht sind. Die zentrale Gebäudetechnik (Heizung, Elektro, EDV) findet im Sockelgeschoss Platz; die Geräte für Lüftung und Kühlung können bei Bedarf auf dem Flachdach untergebracht werden.

Fassade West